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Terrorismus und internationale Konflikte stehen ständig im Mittelpunkt sicherheitspolitischer Diskussionen. Teil dieser Debatten sind das Völkerrecht und die Menschenrechte. Du fragst dich, ob es rechtens ist, einen terroristischen Anschlag mit der Versendung von Truppen zu beantworten? Du fragst dich, an welcher Stelle man die Völker- und Menschenrechte besonders schützen muss? Jeder internationale Konflikt betrifft mindestens zwei Gruppierungen und hat damit mehr als eine Perspektive. Im Master Human Rights analysierst du diese und andere Kontroversen. Du lernst, die Rechtswissenschaft zum Schutz des Individuums und als Grundstein einer demokratischen Gesellschaft zu gebrauchen. Um die Komplexität des Themas Verletzung der Menschenrechte zu erfassen, ist der Master Human Rights interdisziplinär strukturiert. Du beschäftigst dich neben den Rechtsfragen auch mit politikwissenschaftlichen Hintergründen, wie beispielsweise dem rechtlichen Aufbau einer Demokratie. In den Seminaren behandelst du unterschiedliche Themen, wie soziales, kulturelles oder ziviles Recht, Diskriminierung, Flüchtlingspolitik und Frauenrechte. Um zum Master Human Rights zugelassen zu werden, benötigst du ein abgeschlossenes Erststudium. Des Weiteren musst du zumeist gute Englischkenntnisse nachweisen. Der Masterstudiengang dauert in der Regel anderthalb bis zwei Jahre.
Das Masterstudium Human Rights eröffnet dir vielfältige Jobchancen in rechtsrelevanten Berufsfeldern. Darüber hinaus kannst du Opfer von Menschenrechtsverletzungen mit Rechtsfragen zur Seite stehen, zum Beispiel in Menschenrechtsorganisationen, Vereinen und NGOs. Aber auch die Tätigkeit in politischen Instituten, in den Medien oder in der Forschung könnte deine berufliche Zukunft sein.Entsprechend deiner Schwerpunktsetzung, die du während deines Masterstudiums gesetzt hast, kannst du dich außerdem für Berufe in der Strafverfolgung oder für Problemstellungen der Rechtsstaatlichkeit qualifizieren.